Nur mit der Fahrschule Bauer in 2 Wochen zum Führerschein

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Infos

Sehr geehrter Interessent!

Hier in dieser Info-Rubrik möchte ich Ihnen Informationen Rund um meine Fahrschule und den Führerschein bzw. zum Straßenverkehr anbieten, die für Sie eventuell von Bedeutung sind.

Für die hier gemachten Angaben und Informationen übernehme ich allerdings keine Gewähr auf Vollständigkeit und Korrektheit.

Viel Spaß beim Lesen.

Ihre
ChV - Fahrschule Bauer

Unsere Straßen sind für alle da, auch für Motorradfahrer!

Jeder Verkehrsteilnehmer muss auch mit andersartigen Straßenverkehrspartnern zurechtkommen. PKW, LKW, BUS, Radler, Fußgänger, etc. und die Motorradfahrer, teilen sich einen Verkehrsraum und sollten sich als gleichwertige Partner sehen.

Von vielen besonders skeptisch betrachtet sind die Motorradfahrer. Im Winter sind wir weitgehend verschont, von knatternden Feuerstühlen und drängelnden Bikern. Aber der nächste Frühling wird kommen.

Dann müssen wir wieder mit den Motorrädern zurechtkommen. Schwer genug, wenn man selbst kein Motorrad fährt. Leichter geht es, wenn man versucht zu verstehen. Hier will ich Ihnen helfen, Missverständnisse zwischen großspurigen und einspurigen Fahrern zu überwinden.

Erstmal die Hintergründe.
Warum gibt es eigentlich so viele Motorradfahrer?
Ein Vergleich sollte es deutlich machen. Z.B. gibt es Menschen, die stehen morgens um 6 Uhr bei Minusgraden oder Schneefall auf, nur um sich mit der Familie und einer sündhaft teuren Skiausrüstung am Stau zu beteiligen, der  Stunden später das Vergnügen beschert, sich in die Warteschlange am Lift einzureihen und abends abgekämpft und hunderte von Euro ärmer wieder ins Bett zu fallen? Ach ja, da war noch was! Zwischendurch durfte man die Skipisten hinunter gleiten, Kurve um Kurve in den Schnee schneiden oder im Pulverschnee wedeln.

Das ist Leidenschaft. Die Leidenschaft sich Kurve um Kurve den Berg hinab zu schlängeln, die physikalischen Kräfte zu spüren und sich in der Natur bewegen zu können.

Und das stellen Sie sich jetzt noch intensiver, schneller, beweglicher und nicht nur bergab sondern auch bergauf vor. Wenn Sie daran denken, dass ein Porsche oder Ferrari in 4-5 Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigen und manches Motorrad dies gerade mal in der halben Zeit meistert, dann können Sie sich die Gefühlswelt eines Bikers und das einhergehende Suchtpotenzial zumindest im Ansatz vorstellen.

Doch all die Freuden des Bikens bringen enorme Gefahren mit sich. Motorradfahren erfordert deshalb das beste Können, das größte Herz und die höchste Konzentration.

Dementsprechend mein Appell an alle Autofahrer, achten Sie auf die Schmalspurfahrer und helfen Sie. Wie? Indem Sie folgendes verinnerlichen:

Aussage:
„Motorradfahrer überholen wie die Wilden!“
Motorradfahrer sind nicht wilder als Autofahrer. Sie haben es nur leichter beim Überholen. Eine höhere Sitzposition bringt bessere Übersicht, das optimierte Leistungsgewicht bringt bessere Beschleunigung und die kleineren Ausmaße bieten leichter Lücken zum Ausweichen. Mit dem Motorrad überholt man somit leichter, schneller, sicherer und deshalb häufiger.

Aussage:
„Motorradfahrer verschwenden trotz ihrer schmalen Breite den ganzen Fahrstreifen!“
Physikalische Kräfte wirken bei Motorrädern besonders heftig. Die notwendige Schräglage in Kurven muss vorbereitet werden. Aufgrund der Kreiselkräfte an den Rädern kann eine Schräglage nur durch eine Gegenlenkbewegung (Lenkimpuls) erfolgen. Dabei muss das Motorrad seine ursprüngliche Spur verlassen. Die Schräglage selbst erhöht den Platzbedarf auf die Breite eines PKW. Der Kopf des Fahrers befindet sich viel weiter innerhalb der Kurve als die Reifen am Bodenberührungspunkt. Jetzt sind Lenkkorrekturen nur noch bedingt möglich. Weshalb ein Motorradfahrer eine sogenannte Sicherheitslinie fahren sollte, um heil durch und aus der Kurve zu kommen.

 

Aussage: 
„Motorradfahrer drängeln sich durch die Staus!“
Autofahrer sitzen im Stau bequem im voll klimatisierten PKW, geschützt vor Niederschlägen, Wind und Sonne. Sie können Snacks zu sich nehmen und trinken. Der Motorradfahrer ist dagegen dem Wetter voll ausgesetzt. Er hat keine Scheibenwischer. Gegen angelaufene Scheiben braucht er statt Gebläse den Fahrtwind. Zudem muss er bei jedem Stopp das Motorrad mit den Beinen und Armen stützen. Das kostet viel Kraft. Die Motorradfahrer möchten also in Bewegung bleiben, um diese Beschwerlichkeiten auszugleichen.

Fazit:
Es gibt wohl kein Fahrzeug, das dem Fahrer ähnlich viel Können und Herz abverlangt wie das Motorrad. Bei Regen wird es für den Kradler besonders schwer. Nasse Straßenmarkierungen sind rutschig wie Glatteis. Das nasse Visier hat keine Scheibenwischer. Das Visier läuft an und es gibt kein Gebläse zum Freimachen. Das Spiel mit den mächtigen physikalischen Kräften und die Findung bzw. die Einhaltung der Sicherheitslinie und notwendigen Schräglage sowie das Bewusstsein, dass der kleinste Fehler sofort auf die Knochen gehen kann, verlangen dem Fahrer höchste Konzentration ab. Die Gefahr fährt stets mit. Knautschzonen, Airbags und Gurt gibt es nicht. Jeder Biker tut deshalb gut daran, nicht nur für sich sondern auch für den anderen Fahrer zu denken.

Seien Sie bitte nachsichtig mit den Bikern und helfen Sie. Motorradfahrer werden aufgrund dieser Missverständnisse überwiegend von den anderen „abgeschossen“. Bitte denken Sie daran - trotz des hohen Spaßfaktors haben Motorradfahrer größere Herausforderungen zu meistern als andere Verkehrsteilnehmer.

Michael Bauer – Chiemgauer Verkehrsfachschule - Fahrschule Bauer  

Sie brauchen einen Erste-Hilfe-Kurs?

Nachweise über die Teilnahme an einer Schulung in Erster Hilfe werden ab sofort für alle Fahrerlaubnisklassen als ausreichender Nachweis nach § 21 Abs. 3 Satz 1 Nr. 5 FeV anerkannt.

Die Kurse umfassen nun 9 Unterrichtsstunden á 45 Minuten.

Wenn Sie bei einem der unten aufgeführten Institutionen Ihren Erste-Hilf-Kurs direkt buchen wollen. klicken Sie bitte das entspechende Logo an:


Rotes Kreuz Traunstein


Rotes Kreuz Rosenheim


PRIMEROS Rosenheim/Traunstein

Bildergebnis für erste hilfe kurs


Bitte bedenken Sie. dass Sie mit dem Führerscheinantrag die Teilnahmebescheinigung der Ersten-Hilfe zusammen mit Passbild und Sehtest abgeben müssen.

Wenn Sie einen früheren Kurs mit mindestens 9 Unterrichtseinheiten zu 45 Minuten nachweisen können, benötigen Sie diesen Kurs nicht mehr.

Für Klasse C/C1 brauchen Sie zusätzlich ein körperliches und ein augenärztliches Gutachten.

Für D/D1 benötigen Sie zusätzlich eine Medizinische-Psychologische-Untersuchung (MPU) und ein polizeiliches Führungszeugnis.

Winterreifenregelung

Winterreifen sind in Deutschland dann vorgeschrieben, wenn auf Straßen winterliche Verhältnisse herrschen. Eine zeitliche Beschränkung gibt es nicht! Geregelt wird die Winterreifenpflicht im § 2 Abs. 3 StVO "Straßenbenutzung durch Fahrzeuge" (siehe weiter unten).

Hinweise:

  • Winterreifen müssen das Schneeflocken-Symbol und den Schriftzug "M + S" aufweisen.

  • Empfehlung: Die Reifen mit dem tieferen Profil gehören auch bei frontgetriebenen Fahrzeugen aus Sicherheitsgründen auf die Hinterachse (fahrzeugstabilisierende Achse).

  • Winterreifen unter 4 mm Profiltiefe sind bei winterlichen Straßenverhältnissen ungeeignet.

  • LKW über 3,5 t und Omnibusse benötigen nur auf der Antriebsachse Winterreifen.

  • Auch Motorräder benötigen Winterreifen.

 

Originaltext aus der Straßenverkehrsordnung (StVO):

§ 2 Straßenbenutzung durch Fahrzeuge

(...)

(3a) 1Bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte darf ein Kraftfahrzeug nur mit Reifen gefahren werden, die die in Anhang II Nummer 2.2 der Richtlinie 92/23/EWG des Rates vom 31. März 1992 über Reifen von Kraftfahrzeugen und Kraftfahrzeuganhängern und über ihre Montage (ABl. L 129 vom 14. 5. 1992, S. 95), die zuletzt durch die Richtlinie 2005/11/EG (ABl. L 46 vom 17. 2. 2005, S. 42) geändert worden ist, beschriebenen Eigenschaften erfüllen (M+S-Reifen). 2Kraftfahrzeuge der Klassen M2, M3, N2 und N3 im Sinne der Anlage XXIX der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung in der Fassung vom 26. April 2012 (BGBl. I S. 679) dürfen bei solchen Wetterverhältnissen auch gefahren werden, wenn nur an den Rädern der Antriebsachsen M+S-Reifen angebracht sind. 3Satz 1 gilt nicht für Nutzfahrzeuge der Land- und Forstwirtschaft sowie für Einsatzfahrzeuge der in § 35 Absatz 1 genannten Organisationen, soweit für diese Fahrzeuge bauartbedingt keine M+S-Reifen verfügbar sind. 4Wer ein kennzeichnungspflichtiges Fahrzeug mit gefährlichen Gütern führt, muss bei einer Sichtweite unter 50 m, bei Schneeglätte oder Glatteis jede Gefährdung Anderer ausschließen und wenn nötig den nächsten geeigneten Platz zum Parken aufsuche

(...)

Vor den ernsthaften Themen erstmal schmunzeln

Unser innovativer Motorradsimulator, vorgestellt von Testfahrer Dieter Schöneburg

 

 

Unser Winterdienst bei der Arbeit: