Nur mit der Fahrschule Bauer in 2 Wochen zum Führerschein

Jetzt informieren

Infos

Sehr geehrter Interessent!

Hier in dieser Info-Rubrik möchte ich Ihnen Informationen Rund um meine Fahrschule und den Führerschein bzw. zum Straßenverkehr anbieten, die für Sie eventuell von Bedeutung sind.

Für die hier gemachten Angaben und Informationen übernehme ich allerdings keine Gewähr auf Vollständigkeit und Korrektheit.

Viel Spaß beim Lesen.

Ihre
ChV - Fahrschule Bauer

Umtausch eines ausländischen Führerscheins

Sie brauchen einen Erste-Hilfe-Kurs?

Nachweise über die Teilnahme an einer Schulung in Erster Hilfe werden ab sofort für alle Fahrerlaubnisklassen als ausreichender Nachweis nach § 21 Abs. 3 Satz 1 Nr. 5 FeV anerkannt.

Die Kurse umfassen nun 9 Unterrichtsstunden á 45 Minuten.

Wenn Sie bei einem der unten aufgeführten Institutionen Ihren Erste-Hilf-Kurs direkt buchen wollen. klicken Sie bitte das entspechende Logo an:


Rotes Kreuz Traunstein


Rotes Kreuz Rosenheim


PRIMEROS Rosenheim/Traunstein

Bildergebnis für erste hilfe kurs


Bitte bedenken Sie. dass Sie mit dem Führerscheinantrag die Teilnahmebescheinigung der Ersten-Hilfe zusammen mit Passbild und Sehtest abgeben müssen.

Wenn Sie einen früheren Kurs mit mindestens 9 Unterrichtseinheiten zu 45 Minuten nachweisen können, benötigen Sie diesen Kurs nicht mehr.

Für Klasse C/C1 brauchen Sie zusätzlich ein körperliches und ein augenärztliches Gutachten.

Für D/D1 benötigen Sie zusätzlich eine Medizinische-Psychologische-Untersuchung (MPU) und ein polizeiliches Führungszeugnis.

Vor den ernsthaften Themen erstmal schmunzeln

Unser innovativer Motorradsimulator, vorgestellt von Testfahrer Dieter Schöneburg

 

 

Unser Winterdienst bei der Arbeit:

Verkehrsrechtliche Änderungen 2017

Verwaltungsvorschrift zu § 30 [1] Umweltschutz und Sonntagsfahrverbot

Zu Absatz 1

  • (---)

Zu Absatz 2

  • (---)

Zu Absatz 3[2]
Vom Sonn- und Feiertagsfahrverbot erfasst ist die geschäftsmäßige oder entgeltliche Beförderung von Gütern mit Lkw (gewerblicher Güterverkehr) einschließlich der damit verbundenen Leerfahrten. Hierunter fällt auch der Werkverkehr nach § 1 Absatz 2 des Güterkraftverkehrsgesetzes (GüKG). Anhänger (z.B. Wohnwagen oder Pferdeanhänger), die ausschließlich zu Sport- und Freizeitzwecken und weder gewerblich noch entgeltlich hinter Lastkraftwagen geführt werden, unterfallen nicht dem Sonn- und Feiertagsfahrverbot. Dies gilt auch für Fahrten mit Oldtimer-Lastkraftwagen zu Oldtimerveranstaltungen, soweit keine gewerblichen Zwecke verfolgt werden und diese nicht entgeltlich erfolgen.

Lastkraftwagen im Sinne des Sonn- und Feiertagsfahrverbotes sind Kraftfahrzeuge, die nach Bauart und Einrichtung zur Beförderung von Gütern bestimmt sind. Sattelkraftfahrzeuge zur Lastenbeförderung sind Lastkraftwagen in diesem Sinne; selbstfahrende Arbeitsmaschinen wie Bagger, Betonpumpen, Teermaschinen, Autokrane, Eichfahrzeuge oder Mähdrescher fallen nicht darunter.

Vom Sonn- und Feiertagsfahrverbot sind weiterhin nicht betroffen Zugmaschinen, die ausschließlich dazu dienen, andere Fahrzeuge zu ziehen, ferner Zugmaschinen mit Hilfsladefläche, deren Nutzlast nicht mehr als das 0,4fache der zulässigen Gesamtmasse beträgt. Das Sonn- und Feiertagsfahrverbot gilt ebenfalls nicht für Kraftfahrzeuge, bei denen die beförderten Gegenstände zum Inventar der Fahrzeuge gehören (z.B. Ausstellungs-, Film- oder Fernsehfahrzeuge, bestimmte Schaustellerfahrzeuge und Fahrzeuge zur Beschickung von Märkten, soweit es sich um mobile Verkaufsstände handelt, jeweils auch mit Anhänger).

Neu für Radfahrer
Ab 01. Januar 2017 müssen Radfahrer nicht mehr die Ampellichter der Fußgänger beachten, sondern der Kraftfahrzeuge.
Ausnahme: Es gibt spezielle Ampellichter für Radfahrer

Erwachsene dürfen radfahrende Kinder begleiten
Bisher gilt: Kinder bis zum vollendeten achten Lebensjahr müssen mit Fahrrädern Gehwege benutzen. Erwachsene dürfen das nicht. Das Kind fährt auf dem Gehweg, der Erwachsene begleitet mit dem Rad auf der Straße. Nach der Neuregelung dürfen Erwachsene radfahrende Kinder bis acht Jahre auch mit dem Fahrrad auf dem Gehweg begleiten.

Kinder bis zum 8. Lebensjahr dürfen alternativ zum Gehweg auf zur Fahrbahn baulich abgetrennte Radwege benutzen.

Nutzung von Radwegen durch E-Bikes
Künftig dürfen auch E-Bikes außerorts generell und innerorts auf ausgewiesenen Radwegen fahren. Die neuen Regelungen gelten allerdings ausdrücklich nicht für die schnellen Elektrofahrräder, die so genannten S-Pedelecs, die deutlich schneller als 25 Kilometer pro Stunde fahren können, betonte das Ministerium. Über die Freigabe der Radwege entscheiden die Länder.

 Neue Motorräder und Kleinkrafträder
müssen ab Januar 2017 der Schadstoffnorm Euro 4 entsprechen. Damit verringert sich der Schadstoffausstoß um mehr 50 Prozent.

Zudem gilt nun auch eine Maximal-Lautstärke für Motorräder mit mehr als 175 Kubikzentimetern Hubraum: Sie beträgt 80 dB(A).

Beide Neuregelungen sind nur für Erstzulassungen gültig. Ältere Motorräder genießen Bestandschutz.

Folgende Änderungen sind geplant und noch nicht verbindlich:
Das Kabinett hat am 15.06.2016 die Novelle der Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) für mehr Verkehrssicherheit beschlossen. Die Neuregelung sieht vor, dass die Straßenverkehrsbehörden vor Schulen, Kindergärten oder Altenheimen leichter Tempo 30 anordnen können. Zudem dürfen Erwachsene Kinder, die auf dem Gehweg Fahrrad fahren, künftig ebenfalls mit dem Rad auf dem Gehweg begleiten. Geregelt wird außerdem die Nutzung von Radwegen durch E-Bikes. Neu gefasst werden auch die Regeln zur Bildung der Rettungsgasse. Damit die Novelle in Kraft treten kann, muss der Bundesrat noch zustimmen.

Tempo 30 vor Schulen, Kindergärten und Altenheimen erleichtern
Die Straßenverkehrsbehörden dürfen auf Hauptverkehrsstraßen bislang nur bei Nachweis einer ungefähr um ein Drittel über dem Normalfall liegenden besonderen Gefahrenlage streckenbezogen Tempo 30 anordnen - beispielsweise durch Nachweis eines Unfallschwerpunktes. Wie das Bundesverkehrsministerium mitteilte, soll diese Anordnungshürde künftig entfallen. Die Straßenverkehrsbehörden können damit beispielsweise vor Schulen, Kindergärten, Altersheimen leichter Tempo 30 auf innerörtlichen Hauptverkehrsstraßen anordnen.

Gültig schon seit längerem:

Nur zur Klarstellung für die Bildung einer Rettungsgasse.
Die Pflicht zur Bildung einer Rettungsgasse auf mehrspurigen Außerortsstraßen wird vereinfacht formuliert. Ziel ist nach Mitteilung des Ministeriums, dass sie in Zukunft im Sinne der Verkehrssicherheit und der Unfallrettung besser befolgt wird: Fahrzeuge müssen künftig für die Durchfahrt von Polizei- und Hilfsfahrzeugen zwischen dem äußersten linken und dem unmittelbar rechts daneben liegenden Fahrsteifen für eine Richtung eine freie Gasse bilden.

(Für die Richtigkeit und Vollständigkeit übernehmen wir keine Haftung)

Verkehrsrechtliche Änderungen 2016

ABS für Motorräder
Ab 01. Januar 2016 müssen alle neuen Motorräder über 50 Kubikzentimetern Hubraum oder einer Höchstgeschwindigkeit über 45 km/h entweder mit einem ABS oder einem Kombi-Bremssystem ausgerüstet sein.

Elektroautos
Elektroautos sind ab dem Tag der erstmaligen Zulassung für 10 Jahre von der Steuer befreit. Das gilt jedoch nur, wenn das Fahrzeug bis zum 31. Dezember 2015 bei einer Zulassungsstelle angemeldet wird.

Bei einer Zulassung ab 1.01.2016 wird die Steuerbefreiung nur noch für 5 Jahre gewährt.

 

 

Kfz-Online-Zulassung
Bisher war lediglich die Online-Außerbetriebsetzung möglich, wenn Fahrzeuge, die ab 1.01.2015 ein neues Kennzeichen (mit Sicherheitscode unter der Stempelplakette) sowie eine neue Zulassungsbescheinigung Teil I (enthält eine Sicherheitsmarkierung mit der Aufschrift „Zur Außerbetriebsetzung entfernen“) erhalten haben.

Ab 1.07.2016 soll nun die Möglichkeit geschaffen werden, online abgemeldete Fahrzeuge auch online wieder zulassen zu können.

 

Anmerkung: Alle Angaben ohne Gewähr

Verkehrsrechtliche Änderungen 2015

Neue Abgasnorm Euro 6
Schon seit September 2014 gilt die neue Abgasnorm Euro 6 für Neuwagen, die den Stickoxid-Ausstoß reduzieren soll. Betroffen davon sind vor allem Diesel-PKW. Die sog. Umweltplaketten bleiben davon allerdings unberührt: Autofahrer können auch weiterhin mit den Euro 4- und Euro 5-Plaketten in die Umweltzonen der Innenstädte einfahren.

Notruf per E-Call
Der europäische Gesetzgeber hat mittlerweile die letzten Eckpunkte festgelegt.
Die Infrastruktur für das automatische Notrufsystem eCall soll ab dem 1. Oktober 2017 bereitstehen. Für die Fahrzeuge gilt ab dem 31.03.2018, dass neue für die EU zugelassene Fahrzeugmodelle von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen bis 3,5 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht (EU Fahrzeugklassen M1 und N1) ab diesem Zeitpunkt mit dem automatischen Notrufsystem ausgerüstet sein müssen. eCall löst bei einem schweren Unfall automatisch die europaweit einheitliche Notfallnummer 112 aus und übermittelt den Standort des Fahrzeugs an die nächstliegende Notrufzentrale.

Neue DIN-Norm für Verbandskästen
Verbandskästen müssen ab kommendem Jahr die geänderte DIN-Vorschrift 13164 erfüllen. Alte Verbandskästen dürfen allerdings noch bis zu ihrem Verfallsdatum weiter genutzt werden.

 

Kennzeichenmitnahme bei Umzug in anderen Zulassungsbezirk
Verlegt der Fahrzeughalter seinen Wohnsitz in einen anderen Zulassungsbezirk, so hat er seit 01.01.2015 zwei Möglichkeiten:

  • Er kann wie bisher ein neues Kennzeichen sowie eine neue ZulassungsbescheinigungTeil I beantragen. Dazu ist eine Berichtigung der ZulassungsbescheinigungTeil II notwendig. Die alten Kennzeichen müssen der Zulassungsstelle zur Entstempelung vorgelegt werden.
  • Alternativ kann der Fahrzeughalter, das alte Kennzeichen bei Wohnsitzwechsel mitnehmen. Das ist der neuen Zulassungsstelle mitzuteilen und die Zulassungsbescheinigung Teil I muss zur Berichtigung der Daten vorgelegt werden.

Ein Fahrzeughalter, der seinen Wohnsitz von München nach Hamburg verlegt, kann somit das Münchener Kennzeichen mitnehmen.

Eine Weitergabe dieses Kennzeichens bei Halterwechsel ist dagegen nicht möglich.

Onlineabmeldung von Fahrzeugen
Wer ab 2015 ein Fahrzeug anmeldet und damit einen neuen Fahrzeugschein erhält, kann sich bei einer zukünftigen Abmeldung den Gang zur Kfz-Zulassungsstelle sparen: Durch das Freirubbeln verdeckter Felder auf den Kennzeichen und im Fahrzeugschein werden Codes sichtbar, die ins Internet eingegeben werden und so das Fahrzeug abmelden. Erst ab 2016 ist auch die Wiederzulassung online möglich. Wer das nicht will, geht weiter aufs Amt.

Für die Richtigkeit der oben gemachten Angaben übernehmen wir keine Gewähr.

Verkehrsrechtliche Änderungen 2014

01.04.2014
Die theoretische Führerscheinprüfung ändert sich:
Zusätzlich zu den Fragen zu stillstehenden Bildern kommen jetzt auch Fragen zu Filmsequenzen in Form von animierten Bildern, die die Entstehung einer Verkehrssituation zeigen. Diese Sequenzen können bis zu fünf mal betrachtet werden. Danach muss dazu eine Frage beantwortet werden.

01.05.2014
Die Reform des Punktesystems im neuen Fahreignungssystem
(vormals: Verkehrszentralregister) kommt:

Es werden nur noch sicherheitsgefährdende Verstöße mit Punkten geahndet.Die Fahrerlaubnis wird statt mit 18 schon mit 8 Punkten entzogen. Schwere Vergehen werden nicht mehr mit bis zu sieben Punkten sondern nur noch bis drei Punkten eingetragen. Punkte gibt es für Bußgelder ab 60 Euro und nicht mehr ab 40 Euro. Die bisherigen Bußgelder werden allerdings angehoben und die Tilgungsfristen ändern sich. Neue Punkte ziehen alte Punkte nicht mehr mit.

Punkte haben starre Fristen:
Ordnungswidrigkeit 1 Punkt für 2½ Jahre
Grobe Ordnungswidrigkeit mit Regelfahrverbot 2 Punkte für 5 Jahre
Straftat 2 Punkte für 5 Jahre
Straftat mit Entziehung der Fahrerlaubnis 3 Punkte für 10 Jahre

Die gesetzlichen Maßnahmen:

1 – 3 Punkte, Stufe Vormerkung
Wer 1, 2 oder 3 Punkte in Flensburg hat, ist dort für eine Bewertung seiner Fahreignung vorgemerkt.

4 – 5 Punkte, Stufe Ermahnung
Bei 4 oder 5 Punkten wird der Betroffene erstmals gebührenpflichtig ermahnt und zu einer Veränderung seines Verhaltens aufgefordert. Er wird auf die Möglichkeit eines Punkteabbaus durch eine freiwillige Teilnahme an einem Fahreignungsseminar und die weiteren Stufen des Bewertungssystems hingewiesen.

6 – 7 Punkte, Stufe Verwarnung
Sind 6 oder 7 Punkte erreicht, folgt eine gebührenpflichtige Verwarnung. Ein Punkteabbau durch eine Seminarteilnahme ist jetzt nicht mehr möglich. Ein Pflichtseminar gibt es nicht mehr.

Ab 8 Punkte Entziehung der Fahrerlaubnis
Die Fahrerlaubnis wird mindestens 6 Monate entzogen. Eine Neuerteilung erfolgt nur nach einer positiven medizinisch-psychologischen Untersuchung (MPU).

Besondere Fälle
Die Fahrerlaubnis wird nur dann entzogen, wenn die Maßnahmen beider Vorstufen ergriffen wurden. Wer ohne Ermahnung auf 6 oder 8 Punkte kommt, wird auf 5 Punkte (Stufe Ermahnung) zurückgesetzt. Wer früher zwar ermahnt, aber vor Erreichen von 8 Punkten noch nicht verwarnt wurde, wird auf 7 Punkte (Stufe Verwarnung) gesetzt. Dadurch wird sichergestellt, dass jeder Betroffene vor der Entziehung der Fahrerlaubnis zweimal angeschrieben und über die Folgen des Punktsystem aufgeklärt wurde.

Fahreignungsseminar
Ein Aufbauseminar wie bisher gibt es nicht mehr. Solange man die Stufe Ermahnung nicht überschritten hat, kann man an einem freiwilligen Fahreignungsseminar teilnehmen. Damit kann ein Punkt reduziert werden.
Das Fahreignungsseminar ist eine Kombination aus zwei verkehrspädagogischen Modulen zu je 90 Minuten in Kleingruppen in einer Fahrschule und zwei verkehrspsychologischen Einheiten zu je 75 Minuten als Einzelsitzungen bei einem Verkehrspsychologen.
Dieses Seminar kann frühestens nach 5 Jahren wiederholt werden.

Für die Auskunft beim KBA über Ihre Punkteanzahl klicken Sie auf folgenden Link:
http://www.kba.de/nn_125476/DE/ZentraleRegister/VZR/Auskunft/vzr__auskunft__inhalt.html

01.07.2014
Warnweste:

Die Warnweste war bisher nur für berufliche Fahrer in Deutschland vorgeschrieben.
Jetzt wird sie für alle zur Pflicht. Motorradfahrer sind ausgenommen.
Die Warnweste muss der Euro-Norn EN 471 entsprechen.

01.10.2014
ESP
Neue Fahrzeugmodelle müssen mit dem elektronischen Fahrstabilitätsprogramm ESP ausgestattet sein.

01.11.2014
Reifendruckkontrolle
Neuwagen muüsen mit einem Reifendruckkontrollsystem ausgestattet sein.

Verkehrsrechtliche Änderungen 2013

Führerscheinrecht
Führerscheine seit 19.01.2013 ausgestellt, gelten nur noch 15 Jahre. Dann müssen sie mit einem neuen Passbild erneuert werden.
Vorher ausgestellte Führerscheine (auch rosa und graue Papierführerscheine) gelten nur noch bis 18.01.2033 und müssen in einen neuen Kartenführerschein umgeschrieben werden.

Aktuelle Änderungen zur StVO zum 01.04.2013 (Auszüge)
(Für Korrektheit und Vollständigkeit übernehmen wir keine Gewähr)

§ 2 Straßenbenutzung durch Fahrzeuge (hier: Radwegbenutzungsvorschriften)
(4) 1Mit Fahrrädern muss einzeln hintereinander gefahren werden; nebeneinander darf nur gefahren werden, wenn dadurch der Verkehr nicht behindert wird. 2Eine Pflicht, Radwege in der jeweiligen Fahrtrichtung zu benutzen, besteht nur, wenn dies durch Zeichen 237, 240 oder 241 angeordnet ist.    3Rechte Radwege ohne die Zeichen 237, 240 oder 241 dürfen benutzt werden. 4Linke Radwege ohne die Zeichen 237, 240 oder 241 dürfen nur benutzt werden, wenn dies durch das allein stehende Zusatzzeichen „Radverkehr frei“ angezeigt ist. 5Wer mit dem Rad fährt, darf ferner rechte Seitenstreifen benutzen, wenn keine Radwege vorhanden sind und zu Fuß Gehende nicht behindert werden. 6Außerhalb geschlossener Ortschaften darf man mit Mofas Radwege benutzen.
Anmerkung: Damit wurde ein Benutzungsrecht für linke Radwege ohne Benutzungspflicht eingeräumt (Zusatzzeichen „Radverkehr frei“).

 
Zeichen 237 Zeichen 240 Zeichen 241

§ 6 Vorbeifahren
1Wer an einer Fahrbahnverengung, einem Hindernis auf der Fahrbahn oder einem haltenden Fahrzeug links vorbeifahren will, muss entgegenkommende Fahrzeuge durchfahren lassen. 2Satz 1 gilt nicht, wenn der Vorrang durch Verkehrszeichen (Zeichen 208, 308) anders geregelt ist.
Anmerkung: Mit dieser Erweiterung der grundsätzlichen Vorrangregel auf dauerhafte Fahrbahnverengungen sollen Verkehrszeichen entbehrlich gemacht werden. Satz 2 verweist auf § 39: „Regelungen durch Verkehrszeichen gehen den allgemeinen Verkehrsregeln vor.“

Zeichen 208 Zeichen 308

§ 7 Benutzung von Fahrstreifen durch Fahrzeuge
(3a) 1Sind auf einer Fahrbahn für beide Richtungen insgesamt drei Fahrstreifen durch Leitlinien (Zeichen 340) markiert, dann dürfen der linke, dem Gegenverkehr vorbehaltene, und der mittlere Fahrstreifen nicht zum Überholen benutzt werden. 2Dasselbe gilt für Fahrbahnen, wenn insgesamt fünf Fahrstreifen für beide Richtungen durch Leitlinien (Zeichen 340) markiert sind, für die zwei linken, dem Gegenverkehr vorbehaltenen, und den mittleren Fahrstreifen. 3Wer nach links abbiegen will, darf sich bei insgesamt drei oder fünf Fahrstreifen für beide Richtungen auf dem jeweils mittleren Fahrstreifen in Fahrtrichtung einordnen. [...]
(3c) 1Sind außerhalb geschlossener Ortschaften für eine Richtung drei Fahrstreifen mit Zeichen 340 gekennzeichnet, dürfen Kraftfahrzeuge abweichend von dem Gebot möglichst weit rechts zu fahren, den mittleren Fahrstreifen dort durchgängig befahren, wo – auch nur hin und wieder – rechts davon ein Fahrzeug hält oder fährt. 2Dasselbe gilt auf Fahrbahnen mit mehr als drei so markierten Fahrstreifen für eine Richtung für den zweiten Fahrstreifen von rechts. 3Den linken Fahrstreifen dürfen außerhalb geschlossener Ortschaften Lastkraftwagen mit einer zulässigen Gesamtmasse von mehr als 3,5 t sowie alle Kraftfahrzeuge mit Anhänger nur benutzen, wenn sie sich dort zum Zwecke des Linksabbiegens einordnen.
Anmerkung: Somit wurde das Benutzungsverbot des linken und Überholverbot auf dem mittleren von drei (oder fünf) Fahrstreifen für eine Richtung; Benutzungsverbot des linken Fahrstreifens außerorts für Lkw über 3,5 t und für alle Kfz mit Anhänger endgültig eingeführt.
Die Bedingung „über 7 m Länge“ für Züge fällt somit weg!

Intensivkurs? oder Abendkurs?

Sie  wissen nicht, ob Sie den Führerschein durch einen Ganztages-Intensiv-Kurs oder einen herkömmlichen Abendkurs erwerben sollen?

Hier möchte ich Ihnen die Vor- und Nachteile der Kursformen erläutern.

Was ist ein Intensivkurs?

Ein Intensivkurs, auch Kompaktkurs oder Tageskurs oder im Volksmund auch gerne Crashkurs oder Schnellkurs genannt, zeichnet sich vor allem durch täglichen Theorie- und Fahrunterricht aus.

In meiner Fahrschule findet im Intensivkurs Theorieunterricht vormittags statt. Im Anschluss daran  wird gefahren. Bei durchschnittlich begabten Fahrschülern dauert der Kurs somit 10 Werktage plus Prüfungstag.

Vorurteil: Intensivkurs = Stress?
In Abendkursen müssen Sie parallel zur Fahrschule Ihrer Arbeit nachgehen oder die Schule besuchen und Lerntätigkeit erledigen. Nach Ihrem Alltag - mehr oder weniger abgekämpft - würden Sie jetzt lieber Ihre Hobbies verfolgen, Ihre Erholung genießen oder Ihren üblichen Freizeitaktivitäten nachgehen.
Um den Führerschein zu erwerben heißt es jetzt aber: "auf in die Fahrschule" und den lästigen Fahrschulunterricht besuchen oder zur Fahrstunde eilen. An den anderen Tagen heißt es "Fragebogen üben bzw. lernen". Diese Doppel-Strapazen "Alltagsverpflichtung/Fahrschule" verderben Ihnen die Freude am künftigen Führerschein. Dies hat zur Folge, dass schon mal der eine oder andere Unterricht aufgrund mangelnder Energie ausgelassen wird. Dadurch werden verschiedene Lektionen versäumt, dafür andere doppelt besucht. Die Chronologie des Unterrichts stimmt nicht mehr und diese Wissenslücken müssen durch langatmiges Nachlernen ausgeglichen werden.
Im Intensivkurs hören Sie jede Lektion und keine doppelt. Und es gibt diese Doppelbelastung nicht. Abends, nach erledigtem Fahrschultag, gehen Sie Ihren gewohnten Freizeitaktivitäten nach und sind am nächsten Ausbildungstag wieder völlig frisch und ausgeruht. Das Lernen fällt leichter und in den Fahrstunden sind Sie konzentrierter. Die Fahrschule macht somit wesentlich mehr Spaß und geht leichter von der Hand.

Dieses Vorurteil ist somit widerlegt.
Intensivkurse bedeuten sogar weniger Stress!

Vorurteil: Intensivkurse sind teurer?
In meiner Fahrschule trifft dies jedenfalls nicht zu. Die Einzelpreise sind mit Abendkursen identisch. Da Sie jeden Tag in der Fahrschule sind, und von einem zum nächsten Ausbildungstag nahtlos anknüpfen können, gibt es in Intensivkursen keine wochenlangen Pausen zwischen den Theorieeinheiten oder Fahrstunden. Das bedeutet auch, dass der Fahrlehrer immer genau weiß, was in der letzten Fahrstunden alles gut und weniger gut gelaufen ist. Sie selbst brauchen in den Fahrstunden keine wertvollen Minuten, um sich wieder auf den Stand der vergangenen Fahrstunde zu bringen. Somit benötigen Sie sogar die eine oder andere Fahrstunde weniger, was den Gesamtpreis sogar reduzieren kann!

Dieses Vorurteil ist somit widerlegt.

Intensivkurse können sogar günstiger sein!

Vorurteil: Intensivkurse finden nur selten statt?
In meiner Fahrschule werden Termine für Intensivkurse ganz individuell mit Ihnen abgestimmt und können fast jederzeit durchgeführt werden.

Dieses Vorurteil ist somit widerlegt.

Intensivkurse werden in meiner Fahrschule laufend nach Ihren Bedürfnissen durchgeführt!

 

Kleine Nachteile gibt es:

  1. Sie müssen tagsüber zur Verfügung stehen. D.h. Sie benötigen Ferien bzw. Urlaub.
  2. Schüler mit weniger als durchschnittlicher Fahr- oder Lernbegabung könnten zusätzliche Zeit benötigen, um die Prüfungsreife zu erlangen.
  3. Auswärtige Fahrschüler brauchen ggf. eine Unterkunft in Grassau, was mit zusätzlichen Kosten verbunden wäre.

Große Vorteile überwiegen:

  1. Regelmäßige Unterrichtszeiten
  2. Täglich Theorie- und Fahrunterricht
  3. Kurze Ausbildungszeit
  4. Chronologischer und lückenloser Ablauf der Unterrichtslektionen
  5. Optimale Verzahnung von Theorie und Praxis
  6. Stressfreie Ausbildung
  7. Keine Doppelbelastung Schule/Fahrschule bzw. Beruf/Fahrschule
  8. Abends frei für Ihre gewohnten Freizeitaktivitäten
  9. Sie kommen ausgeruht zum Unterricht
  10. Sie erkennen täglich Ihre Fortschritte
  11. Sie sind motiviert und haben Spaß an der Ausbildung
  12. Dadurch lernt es sich leichter

 

Fazit:

Meine 36-jährige Fahrlehrerfahrung zeigt ganz klar:
Intensivkurse sind schnell und stressfreier als Abendkurse und somit wesentlich effektiver.

Meine eindeutige Empfehlung für Sie:
Nehmen Sie sich Urlaub oder wählen Sie Ihre Ferien zur Ausbildung und das "Führerschein machen" macht noch mehr Freude und strengt weniger an!

Die Fahrerlaubnisklassen Stand 19.01.2013

Wichtige Neuerung vorab:
Wer seit 19.01.2013 die Fahrerlaubnis der Klasse B (PKW) neu erwirbt, darf im Ausland keine Trikes mehr fahren!
Trikes werden nun in die Klassen A1 (bis 15 kw) und A (über 35 kw) eingegliedert!

Bitte beachten Sie: Wer einen Altführerschein (erteilt vor dem 19.01.2013), ohne im Besitz der Motorradklassen zu sein, in einen neuen umtauschen lässt, erhält nun die die Motorradklassen A1 und A, allerdings mit den eingetragenen Schlüsselzahlen 79.03 und 79.04. Diese bedeuten, dass Sie nur Trikes und keine Motorräder dieser Klassen fahren dürfen!

(1)   1Die Fahrerlaubnis wird in folgenden Klassen erteilt:

Mofa:
Einspurige, einsitzige Fahrräder mit Hilfsmotor - auch ohne Tretkurbeln -, wenn ihre Bauart Gewähr dafür bietet, dass die Höchstgeschwindigkeit auf ebener Bahn nicht mehr als 25 km/h beträgt; besondere Sitze für die Mitnahme von Kindern unter sieben Jahren dürfen angebracht sein.
Die Mofa-Prüfbescheinigung ist keine Fahrerlaubnis im Sinne des klassifizierten Fahrerlaubnisrechts.
Mindestalter:                         15
Geltungsdauer:                     ohne Befristung
Vorbesitz erforderlich:           Nein
Beinhaltet Klasse:                  Keine

Klasse AM:

  1. Zweirädrige Kleinkrafträder (auch mit Beiwagen) mit einer durch die Bauart bestimmten Höchstgeschwindigkeit von nicht mehr als 45 km/h und einer elektrischen Antriebsmaschine oder einem Verbrennungsmotor mit einem Hubraum von nicht mehr als 50 ccm oder einer maximalen Nenndauerleistung bis zu 4 kW im Falle von Elektromotoren,
  2. Krafträder mit einer durch die Bauart bestimmten Höchstgeschwindigkeit von nicht mehr als 45 km/h und einer elektrischen Antriebsmaschine oder einem Verbrennungsmotor mit einem Hubraum von nicht mehr als 50 ccm, die zusätzlich hinsichtlich der Gebrauchsfähigkeit die Merkmale von Fahrrädern aufweisen (Fahrräder mit Hilfsmotor),
  3. dreirädrige Kleinkrafträder und vierrädrige Leichtkraftfahrzeuge jeweils mit einer durch die Bauart bestimmten Höchstgeschwindigkeit von nicht mehr als 45 km/h und einem Hubraum von nicht mehr als 50 ccm im Falle von Fremdzündungsmotoren, einer maximalen Nutzleistung von nicht mehr als 4 kW im Falle anderer Verbrennungsmotoren oder einer maximalen
  4. Nenndauerleistung von nicht mehr als 4 kW im Falle von Elektromotoren; bei
  5. vierrädrigen Leichtkraftfahrzeugen darf darüber hinaus die Leermasse nicht mehr als 350 kg betragen, ohne Masse der Batterien im Falle von
  6. Elektrofahrzeugen.

Mindestalter:                        16
Geltungsdauer:                     ohne Befristung
Vorbesitz erforderlich:           Nein
Beinhaltet Klasse:                  keine
Sehvermögen:                      Sehtest
Erste Hilfe:                            Lebensrettende Sofortmaßnahmen

Klasse A1:

  1. Krafträder (auch mit Beiwagen) mit einem Hubraum von bis zu 125 ccm und einer Motorleistung von nicht mehr als 11 kW, bei denen das Verhältnis der Leistung zum Gewicht 0,1 kW/ kg nicht übersteigt und
  2. dreirädrige Kraftfahrzeuge mit symmetrisch angeordneten Rädern und einem Hubraum von mehr als 50 ccmbei Verbrennungsmotoren oder einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von mehr als 45 km/h und mit einer Leistung von bis zu 15 kW.

Mindestalter:                 16
Geltungsdauer:              ohne Befristung
Vorbesitz erforderlich:    NEIN
Beinhaltet Klasse:          AM
Sehvermögen:              Sehtest
Erste Hilfe:                    Lebensrettende Sofortmaßnahmen

Klasse A2:

Krafträder (auch mit Beiwagen) mit einer Motorleistung von nicht mehr als 35 kW, bei denen das Verhältnis der Leistung zum Gewicht 0,2 kW/kg nicht übersteigt.

Mindestalter:     18
Geltungsdauer:     ohne Befristung
Vorbesitz erforderlich:    NEIN
Beinhaltet Klasse:    A1, AM
Sehvermögen:    Sehtest
Erste Hilfe:    Lebensrettende Sofortmaßnahmen

Klasse A:

  1. Krafträder (auch mit Beiwagen) mit einem Hubraum von mehr als 50 ccm oder mit einer durch die Bauart bestimmten Höchstgeschwindigkeit von mehr als 45 km/h und
  2. dreirädrige Kraftfahrzeuge mit einer Leistung von mehr als 15 kW und dreirädrige Kraftfahrzeuge mit symmetrisch angeordneten Rädern und einem Hubraum von mehr als 50 ccm bei Verbrennungsmotoren oder einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von mehr als 45 km/h und mit einer Leistung von mehr als 15 kW.

Mindestalter:                         
24 Jahre
20 Jahre nach mindestens zweijährigem Vorbesitz der Klasse A2
21 Jahre für dreirädrige Kraftfahrzeuge der Klasse A

Geltungsdauer:                       ohne Befristung
Vorbesitz erforderlich:           Nein
Beinhaltet Klasse:                  A2, A1, AM
Sehvermögen:                        Sehtest
Erste Hilfe:                                        Lebensrettende Sofortmaßnahmen

 

Klasse B:

Kraftfahrzeuge – ausgenommen Kraftfahrzeuge der Klassen AM, A1, A2 und A – mit einer zulässigen Gesamtmasse von nicht mehr als 3 500 kg, die zur Beförderung von nicht mehr als acht Personen außer dem Fahrzeugführer ausgelegt und gebaut sind (auch mit Anhänger mit einer zulässigen Gesamtmasse von nicht mehr als 750 kg oder mit Anhänger über 750 kg zulässiger Gesamtmasse, sofern 3 500 kg zulässige Gesamtmasse der Kombination nicht überschritten wird).

Mit der Kennzahl 96 versehen, erlaubt diese Klasse auch Anhänger mitzuführen, wenn die zulässige Gesamtmasse des kompletten Gespanns die 4250 kg nicht übersteigt.

Mindestalter:                 18,
                                                           17, beim Begleiteten Fahren oder bei Lehre zum Berufskraftfahrer                                                           (nachvorheriger erfolgreicher medizinisch-psychologischer                                                                          Untersuchung)
Geltungsdauer:             ohne Befristung
Vorbesitz erforderlich:    Nein
Beinhaltet Klasse:         AM, L
Sehvermögen:               Sehtest
Erste Hilfe:                   Lebensrettende Sofortmaßnahmen 


Klasse BE:

Fahrzeugkombinationen, die aus einem Zugfahrzeug der Klasse B und einem Anhänger oder Sattelanhänger bestehen, sofern die zulässige Gesamtmasse des Anhängers oder Sattelanhängers 3 500 kg nicht übersteigt.

Mindestalter:                 18, 17 beim Begleiteten Fahren
Geltungsdauer:             ohne Befristung
Vorbesitz erforderlich: Ja, Klasse B
Beinhaltet Klasse:         keine
Sehvermögen:               Sehtest
Erste Hilfe:                   Lebensrettende Sofortmaßnahmen

 

Klasse C1:

Kraftfahrzeuge, ausgenommen Kraftfahrzeuge der Klassen AM, A1, A2 und A, mit einer zulässigen Gesamtmasse von mehr als 3 500 kg, aber nicht mehr als 7 500 kg, und die zur Beförderung von nicht mehr als acht Personen außer dem Fahrzeugführer ausgelegt und gebaut sind (auch mit Anhänger mit einer zulässigen Gesamtmasse von nicht mehr als 750 kg).

Mindestalter:                 18
Geltungsdauer:             bis zum 50. Lebensjahr, danach befristet auf 5 Jahre
                                      Führerscheine seit Dez. 2016 erteilt, 5 Jahre von Beginn an
Vorbesitz erforderlich: Ja, Klasse B
Beinhaltet Klasse:         keine
Sehvermögen:               Augenärztliches Zeugnis/Gutachten
Erste Hilfe:                   Erste-Hilfe-Kurs
Sonstige Unterlagen:    Ärztliches Zeugnis

 

 

Klasse C1E:

Fahrzeugkombinationen, die aus einem Zugfahrzeug

  1. der Klasse C1 und einem Anhänger oder Sattelanhänger mit einer zulässigen Gesamtmasse von mehr als 750 kg bestehen, sofern die zulässige Gesamtmasse der Fahrzeugkombination 12 000 kg nicht übersteigt,
  2. der Klasse B und einem Anhänger oder Sattelanhänger mit einer zulässigen Masse von mehr als 3 500 kg bestehen, sofern die zulässige Masse der Fahrzeugkombination 12 000 kg nicht übersteigt.

Mindestalter:                 18
Geltungsdauer:             bis zum 50. Lebensjahr, danach befristet auf 5 Jahre
                                      Führerscheine seit Dez. 2016 erteilt, 5 Jahre von Beginn an
Vorbesitz erforderlich: Ja, Klasse C1
Beinhaltet Klasse:         BE; D1E bei Besitz von D1
Sehvermögen:               Augenärztliches Zeugnis/Gutachten
Erste Hilfe:                   Erste-Hilfe-Kurs
Sonstige Unterlagen:    Ärztliches Zeugnis


Klasse C:

Kraftfahrzeuge, ausgenommen Kraftfahrzeuge der Klassen AM, A1, A2, A, mit einer zulässigen Gesamtmasse von mehr als 3 500 kg, die zur Beförderung von nicht mehr als acht Personen außer dem Fahrzeugführer ausgelegt und gebaut sind (auch mit Anhänger mit einer zulässigen Gesamtmasse von nicht mehr als 750 kg).

Mindestalter:                 21 Jahre
                                      18 Jahre bei Grundqualifikation §4 Abs. 1 Nr. 1 BKrFQG oder Berufsaubildung
Geltungsdauer:             befristet auf 5 Jahre
Vorbesitz erforderlich: Ja, Klasse B
Beinhaltet Klasse:         C1
Sehvermögen:               Augenärztliches Zeugnis/Gutachten
Erste Hilfe:                   Erste-Hilfe-Kurs
Sonstige Unterlagen:    Ärztliches Zeugnis

 

Klasse CE:

Fahrzeugkombinationen, die aus einem Zugfahrzeug der Klasse C und Anhängern oder einem Sattelanhänger mit einer zulässigen Gesamtmasse von mehr als 750 kg bestehen.

Mindestalter:                 21 Jahre
                                      18 Jahre bei Grundqualifikation §4 Abs. 1 Nr. 1 BKrFQG oder Berufsaubildung
Geltungsdauer:             befristet auf 5 Jahre
Vorbesitz erforderlich: Ja, Klasse C
Beinhaltet Klasse:         C1E, BE, T;
                                      D1E bei Besitz von Klasse D1; DE bei Besitz von Klasse D
Sehvermögen:               Augenärztliches Zeugnis/Gutachten
Erste Hilfe:                   Erste-Hilfe-Kurs
Sonstige Unterlagen:    Ärztliches Zeugnis

 

Klasse D1:

Kraftfahrzeuge, ausgenommen Kraftfahrzeuge der Klassen AM, A1, A2, A, die zur Beförderung von mehr als acht, aber nicht mehr als 16 Personen außer dem Fahrzeugführer ausgelegt und gebaut sind und deren Länge nicht mehr als 8 m beträgt (auch mit Anhänger mit einer zulässigen Gesamtmasse von nicht mehr als 750 kg).

Mindestalter:                 21, bei Ausbildung zum Berufskraftfahrer 18 (nach vorheriger    erfolgreicher medizinisch-psychologischer Untersuchung). Außerdem             muss der Bewerber seit mindestens einem Jahr die Fahrerlaubnis                                       Klasse B besitzen. Von der Fahrerlaubnis darf nur bei Fahrten in            Deutschland Gebrauch gemacht werden, wenn diese im Rahmen der      Berufsausbildung stattfinden.
Geltungsdauer:             befristet auf 5 Jahre
Vorbesitz erforderlich: Ja, Klasse B
Beinhaltet Klasse:         keine
Sehvermögen:               Augenärztliches Zeugnis/Gutachten
Erste Hilfe:                   Erste-Hilfe-Kurs
Sonstige Unterlagen:    Ärztliches Zeugnis

 

Klasse D1E:

Fahrzeugkombinationen, die aus einem Zugfahrzeug der Klasse D1 und einem Anhänger mit einer zulässigen Gesamtmasse von mehr als 750 kg bestehen.

Mindestalter:                 21 Jahre - Ausnahmen siehe Klasse D1
Geltungsdauer:             befristet auf 5 Jahre
Vorbesitz erforderlich: Ja, Klasse D1
Beinhaltet Klasse:         BE; C1E bei Besitz von C1
Sehvermögen:               Augenärztliches Zeugnis/Gutachten
Erste Hilfe:                   Erste-Hilfe-Kurs
Sonstige Unterlagen:    Ärztliches Zeugnis

 

Klasse D:

Kraftfahrzeuge, ausgenommen Kraftfahrzeuge der Klassen AM, A1, A2, A, die zur Beförderung von mehr als acht Personen außer dem Fahrzeugführer ausgelegt und gebaut sind (auch mit Anhänger mit einer zulässigen Gesamtmasse von nicht mehr als 750 kg).

Mindestalter:     24 Jahre

  • 23 Jahre nach beschleunigter Grundqualifikation
  • 21 Jahre nach erfolgter Grundqualifikation (umfangreiche Prüfung bei der IHK) oder nach beschleunigter Grundqualifikation (dann auf Linienverkehr bis 50 Kilometer Linienlänge beschränkt)
  • 20  Jahre  während  oder  nach  Abschluss  der  Berufsausbildung  zum  Berufskraftfahrer oder Fachkraft im Fahrbetrieb
  • 18  Jahre  während  oder  nach  Abschluss  der  Berufsausbildung  zum  Berufkraftfahrer oder Fachkraft im Fahrbetrieb, auf Linienverkehr bis 50 Kilometer Linienlänge beschränkt

Geltungsdauer:     befristet auf 5 Jahre
Vorbesitz erforderlich:    Ja, Klasse B
Beinhaltet Klasse:    D1
Sehvermögen:    Augenärztliches Zeugnis/Gutachten
Erste Hilfe:    Erste-Hilfe-Kurs
Sonstige Unterlagen:     Ärztliches Zeugnis

 

Klasse DE:

Fahrzeugkombinationen, die aus einem Zugfahrzeug der Klasse D und einem Anhänger mit einer zulässigen Gesamtmasse von mehr als 750 kg bestehen.

Mindestalter:                 24 Jahre - Ausnahmen siehe Klasse D
Geltungsdauer:             befristet auf 5 Jahre
Vorbesitz erforderlich: Ja, Klasse D
Beinhaltet Klasse:         D1E, BE; C1E bei Besitz von C1
Sehvermögen:               Augenärztliches Zeugnis/Gutachten
Erste Hilfe:                   Erste-Hilfe-Kurs
Sonstige Unterlagen:    Ärztliches Zeugnis

 

Klasse T:

Zugmaschinen mit einer durch die Bauart bestimmten Höchstgeschwindigkeit von nicht mehr als 60 km/h und selbstfahrende Arbeitsmaschinen oder selbstfahrende Futtermischwagen mit einer durch die Bauart bestimmten Höchstgeschwindigkeit von nicht mehr als 40 km/h, die jeweils nach ihrer Bauart zur Verwendung für land- oder forstwirtschaftliche Zwecke bestimmt sind und für solche Zwecke eingesetzt werden (jeweils auch mit Anhängern).

Mindestalter:                 16 für bbH 40 km/h, 18 für bbH 60 km/h
Geltungsdauer:             ohne Befristung
Vorbesitz erforderlich: Nein
Beinhaltet Klasse:         L, AM
Sehvermögen:               Sehtest
Erste Hilfe:                   Lebensrettende Sofortmaßnahmen

 

Klasse L:

Zugmaschinen, die nach ihrer Bauart zur Verwendung für land- oder forstwirtschaftliche Zwecke bestimmt sind und für solche Zwecke eingesetzt werden, mit einer durch die Bauart bestimmten Höchstgeschwindigkeit von nicht mehr als 40 km/h und Kombinationen aus diesen Fahrzeugen und Anhängern, wenn sie mit einer Geschwindigkeit von nicht mehr als 25 km/h geführt werden, sowie selbstfahrende Arbeitsmaschinen, selbstfahrende Futtermischwagen, Stapler und andere Flurförderzeuge jeweils mit einer durch die Bauart bestimmten Höchstgeschwindigkeit von nicht mehr als 25 km/h und Kombinationen aus diesen Fahrzeugen und Anhängern.

Mindestalter:                 16
Geltungsdauer:             ohne Befristung
Vorbesitz erforderlich: Nein
Beinhaltet Klasse:         keine
Sehvermögen:               Sehtest
Erste Hilfe:                   Lebensrettende Sofortmaßnahmen

Umtausch eines Papierführerscheins in einen Kartenführerschein

Ist ein Umtausch sinnvoll?

Klare Antwort Ja!

Im Ausland kann es mit den alten Papierführerscheinen bei einer Kontrolle erhebliche Probleme geben. Zudem laufen alle Führerscheine, die vor dem 19.01.2013 ausgestellt wurden zum 18.01.2033 ab. Für später ausgestellte Führerscheine steht das Ablaufdatum auf der Vorderseite unter Ziffer 4b.

Weitere Gründe für das Tauschen:

  • Uneingeschränkte Akzeptanz im europäischen Ausland
  • Voraussetzung für die Berufskraftfahrerqualifikation
  • Handlicheres Format (Scheckkartengröße)
  • Widerstandsfähigeres Material
  • Voraussetzung für eine Tachographen-Fahrerkarte
  • Neue Klassen, evtl. mit erweiterter Gültigkeit
  • Kl. 2 als neue Klasse C/CE über den 50. Geburtstag hinaus gültig

Aufwand zum Tausch:

  • Der Gang zum Fotografen für biometrisches Passfoto mit Kosten von ca. 5 €
  • Der Gang zur Verwaltungsbehörde mit Gebühren von ca. 20 €

Bildergebnis für führerschein

Weitere wichtige Infos zum Tausch:

Wenn Sie Ihren alten Papierführerschein, egal ob grau oder rosa, in einen neuen Kartenführerschein umschreiben lassen wollen, sind einige Dinge zu beachten, die Sie von den Behörden normalerweise nicht mitgeteilt bekommen. Bei Unklarheiten rufen Sie bei mir an, ich berate Sie gerne:

Besitzer der alten Klasse 3 - dürfen aufgrund ihres Besitzstandes auch weiterhin Züge bis 3 Achsen und bis 18,5 Tonnen zulässige Gesamtmasse führen. Allerdings muss im amtlichen Antrag zur Umschreibung die Klasse CE79 angekreuzt werden. Wer dies vergisst, hat dieses Recht nach der Umschreibung verwirkt und kann diese Klasse nachträglich nicht mehr eintragen lassen!
Achtung: Die Klasse CE79 muss ab dem 50. Lebensjahr durch ärztliche und augenärztliche Gutachten alle 5 Jahre verlängert werden.

Wer in einem landwirtschaftlichen Betrieb, auch nur hin und wieder, mit landwirtschaftlichen Zugmaschinen fährt, kann bei der Umschreibung die Klasse T (landwirtschaftliche Zugmaschinen bis 60 km/h) eintragen lassen. Ein späterer Eintrag dieser Klasse kann ohne Ausbildung und Prüfung dann nicht mehr vorgenommen werden.

Die alte Klasse 2 gilt ab dem 50. Geburtstag nicht mehr. Wer erst ab dem 50. Geburtstag die Verlängerung bzw. Umschreibung in die neue Klasse C/CE beantragt, verliert diese Klassen und kann diese eventuell erst nach einer vorherigen Führerscheinprüfung wieder aufleben lassen.

Kraftfahrer auf LKW über 3,5 t seit 10.09.2014 und Omnibussfahrer seit 10.09.2013 müssen den Eintrag der beruflichen Zusatzqualifikation in einem Kartenführerschein vorweisen können.

Fahrer, die ein Fahrzeug mit digitalem Kontrollgerät fahren wollen, müssen einen Kartenführerschein und Fahrerkarte besitzen.

Alte Führerscheine laufen spätestens zum 18.01.2033 für alle Führerscheinklassen ab und müssen mit einem neuen Passbild neu ausgestellt werden!

Führerscheinerwerb im Ausland?

Führerscheinerwerb im EU-Ausland oder in Drittstaaten ist nur unter bestimmten Voraussetzungen legal!

In vielen Kleinanzeigen kann man lesen, dass man den Führerschein im Ausland schnell, billig und ggf. ohne MPU erwerben kann.
Dazu wird ein Komplettpaket inkl. Unterkunft, Wohnsitzmeldung und Ausbildung während eines Urlaubs oder eines anderen Kurzaufenthaltes versprochen.

Lassen Sie sich nicht von solcher verlogenen Werbung irreführen! Diese "Führerschein-Mafia" will nur an Ihr Geld.  Spätestens bei der ersten Verkehrskontrolle fliegt der Schwindel auf und Sie erhalten eine Anzeige wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis.

 

Bildergebnis für führerschein

 

Hier die geltenden Fakten zur Situation:

  1. In allen EU-Staaten gilt für den Führerscheinerwerb unumstößlich das Wohnsitzprinzip. Danach kann ein Führerschein rechtmäßig nur in dem EU-Staat erworben werden, in dem man seinen ordentlichen Wohnsitz hat. D.h. man hat dort seinen sozioökonomischen Lebensmittelpunkt.
  2. Ordentlicher Wohnsitz verlangt neben polizeilicher Meldung (Meldepflicht) einen ununterbrochen Aufenthalt von mindestens 185 Tagen in dem Land, in dem der Führerschein erworben werden soll. Wird das nicht eingehalten, ist der Führerscheinerwerb illegal.
  3. Die Behörden der EU-Staaten arbeiten eng zusammen, um den illegalen Führerscheinerwerb zu unterbinden.
  4. Das von diesen verantwortungslosen Leuten häufig zitierte Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) betrifft einen Einzelfall, in dem der EuGH das Wohnsitzprinzip ausdrücklich bestätigt hat.
  5. Zwischenzeitlich hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) klargestellt, dass offensichtlich missbräuchlich erworbene Führerscheine, beispielsweise bei Umgehung der Wohnsitzregelung, nicht anerkannt werden müssen (Aktenzeichen: C-329/06 und C-334/06 vom 26. Juni 2008).
  6. Seit 19.01.2009 ist eine Änderung der Fahrerlaubnis-Verordnung (FeV) in Kraft getreten, mit der eine Regelung der Dritten Europäischen Führerscheinrichtlinie umgesetzt wurde. Seit diesem Datum gilt: Nach einer Entziehung durch ein Gericht oder eine Behörde werden im Ausland erworbene Führerscheine in Deutschland nicht mehr anerkannt, solange die Entziehung im Verkehrszentralregister eingetragen ist. Wer trotzdem mit einem solchen Führerschein fährt, kann wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis (§ 21 StVG) belangt werden. Für diese Fälle sieht das Gesetz hohe Geld- bzw. Freiheitsstrafen vor.

Winterreifenpflicht

Winterreifen sind in Deutschland dann vorgeschrieben, wenn auf Straßen winterliche Verhältnisse herrschen. Eine zeitliche Beschränkung gibt es nicht! Geregelt wird die Winterreifenpflicht im § 2 Abs. 3 StVO "Straßenbenutzung durch Fahrzeuge" (siehe weiter unten).

Hinweise:

  • Winterreifen müssen das Schneeflocken-Symbol und den Schriftzug "M + S" aufweisen.

  • Empfehlung: Die Reifen mit dem tieferen Profil gehören auch bei frontgetriebenen Fahrzeugen aus Sicherheitsgründen auf die Hinterachse (fahrzeugstabilisierende Achse).

  • Winterreifen unter 4 mm Profiltiefe sind bei winterlichen Straßenverhältnissen ungeeignet.

  • LKW über 3,5 t und Omnibusse benötigen nur auf der Antriebsachse Winterreifen.

  • Auch Motorräder benötigen Winterreifen.

 

Originaltext aus der Straßenverkehrsordnung (StVO):

§ 2 Straßenbenutzung durch Fahrzeuge

(...)

(3a) 1Bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte darf ein Kraftfahrzeug nur mit Reifen gefahren werden, die die in Anhang II Nummer 2.2 der Richtlinie 92/23/EWG des Rates vom 31. März 1992 über Reifen von Kraftfahrzeugen und Kraftfahrzeuganhängern und über ihre Montage (ABl. L 129 vom 14. 5. 1992, S. 95), die zuletzt durch die Richtlinie 2005/11/EG (ABl. L 46 vom 17. 2. 2005, S. 42) geändert worden ist, beschriebenen Eigenschaften erfüllen (M+S-Reifen). 2Kraftfahrzeuge der Klassen M2, M3, N2 und N3 im Sinne der Anlage XXIX der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung in der Fassung vom 26. April 2012 (BGBl. I S. 679) dürfen bei solchen Wetterverhältnissen auch gefahren werden, wenn nur an den Rädern der Antriebsachsen M+S-Reifen angebracht sind. 3Satz 1 gilt nicht für Nutzfahrzeuge der Land- und Forstwirtschaft sowie für Einsatzfahrzeuge der in § 35 Absatz 1 genannten Organisationen, soweit für diese Fahrzeuge bauartbedingt keine M+S-Reifen verfügbar sind. 4Wer ein kennzeichnungspflichtiges Fahrzeug mit gefährlichen Gütern führt, muss bei einer Sichtweite unter 50 m, bei Schneeglätte oder Glatteis jede Gefährdung Anderer ausschließen und wenn nötig den nächsten geeigneten Platz zum Parken aufsuche

(...)

Die ewigen Mißverständnisse zwischen Auto- und Motorradfahrern

Hier ein Versuch einige Verhaltensweisen von Motorradfahrern zu erklären, um ein besseres Miteinander im Straßenverkehr zu erreichen!

Wenn im März die ersten Sonnenstrahlen den bevorstehenden Frühling ankündigen, sieht man sie wieder vermehrt auf den Straßen: die Motorradfahrer. lange haben sie sich gedulden müssen, bis Temperaturen und Straßenverhältnisse einen genussvollen Start in die Motorradsaison zulassen.
Zwischen Auto- und Motorradfahrern kommt es aber immer wieder zu Missverständnissen und Fragen, von denen ich hier einige aufklären und beantworten möchte.

1. Mißverständnis:
Motorradfahrer überholen oft an gefährlichen und unübersichtlichen Stellen!
Antwort: Ein Motorrad wiegt nur ein Bruchteil eines Autos, hat zudem viel weniger Luftwiederstand. Daher kann es wesentlich schneller Beschleunigen als ein Auto. Zudem hat der Fahrer eines Motorrades eine etwas höhere Sitzposition und damit einen besseren Überblick über den Gegenverkehr. Motorräder können also an Stellen gefahrlos überholen, an denen ein Überholmanöver für Autos schon gefährlich wäre!

2. Missverständnis: Warum fahren Motorradfahrer in der Stadt und auf engen Straßen so weit in der Straßenmitte, obwohl sie doch so schmal sind? („Da hätten wir doch beide durchgepasst!“)
Antwort: Ist ein Zweiradfahrer gezwungen langsam zu fahren, so wird sein Fahrzeug instabil. Das hat mit den physikalischen Kräften zu tun, die ein Zweirad während der Fahrt aufrecht halten. Fehlen diese durch langsame Geschwindigkeit, wird es für den Zweiradfahrer schwer, seine Spur zu halten. Parken an dem rechten Fahrbahnrand auch noch Fahrzeuge, besteht außerdem noch die Gefahr, dass ein Autofahrer unachtsam die Autotür öffnet. Zu seiner eigenen Sicherheit wird der Motorradfahrer also nach rechts einen deutlichen Abstand halten.

3. Missverständnis: Motorräder sind doch viel schmaler als ein Auto, brauchen also weniger Platz auf der Straße!
Antwort: Parkt ein Motorrad, mag das stimmen. Auf kurvigen Straßen ist das Gegenteil der Fall. Um die Fliehkräfte auszugleichen muss der Motorradfahrer sich „in die Kurve legen“. Damit wird das Fahrzeug von den Reifen außen, bis zum Kopf des Fahrers im Kurveninneren, fast genauso breit, wie ein Auto. Das ist normalerweise kein Problem und Motorradpiloten lieben es mit großer Schräglage zu fahren. Problematisch wird es erst, wenn ein entgegenkommender Verkehrsteilnehmer die Kurve schneidet. Dann ist eine Kollision unvermeidbar.

4. Missverständnis: Warum fahren manche Motorradfahrer auf der Autobahn im Stau in der Mitte durch?
Antwort: Mehr als jeder andere Verkehrsteilnehmer ist der Motorradfahrer den Elementen der Natur ausgesetzt. In seiner Sicherheitskleidung muss er Regen, Kälte und Hitze ausgleichen. Im Stand kommen die Temperaturen dazu, die Asphalt und Motor abstrahlen. Ältere Motorräder verfügen zudem nur über fahrtwindgekühlte Motoren, die sich im Stop-and-Go-Verkehr enorm aufheizen und nicht gekühlt werden. Bitte bedenken: Zweiradfahrer haben keine Klimaanlage, oder Schatten!