Nur mit der Fahrschule Bauer in 2 Wochen zum Führerschein

Jetzt informieren

Wie Sie eine gute Fahrschule erkennen und worauf Sie achten sollten

Bedenken Sie bei der Wahl Ihrer Fahrschule, dass nicht allein der Preis entscheidend sein darf. Die Qualität der Ausbildung beziehungsweise das Einfühlungsvermögen des Fahrlehrers sollte im Vordergrund stehen. Ganz wichtig ist, dass Ihre Fahrstunden beim gleichen Fahrlehrer absolviert werden. Denn ein neuer Fahrlehrer benötigt mindestens zwei Fahrstunden, bis er Ihren Ausbildungsstand sowie Ihre Schwächen und Stärken kennt.

Merke: Fahrausbildung ist Vertrauenssache! Nur, wenn die Beziehung zwischen Fahrschüler / Fahrlehrer passt, macht das Lernen Spaß und erreicht die gewünschte Intensität. Um die richtige Fahrschule zu finden, sollten Sie sich deshalb etwas Zeit nehmen und einige Punkte beachten.


Intensivkurs oder Abendkurs?

Bei der Ausbildung wird grundsätzlich zwischen Intensivkursen und Abendkursen unterschieden. Abendkurse sind nach meiner Überzeugung allerdings nur als Notlösung zu sehen, wenn der Fahrerlaubnisbewerber absolut keine Möglichkeit hat, einen Kompaktkurs mit einem ganztägigen Unterricht zu besuchen.

Allein schon aus pädagogischen Gründen sind Lehrgänge in Form von Kompaktkursen mit mindestens 2-Wochen-Ganztagesunterricht unbedingt zu empfehlen. Solche Kompaktkurse erlauben dem Fahrschüler, sich ohne die Doppelbelastung durch Schule oder Beruf parallel zur Fahrschule, also mit weniger Stress, auf den Erwerb der Fahrerlaubnis zu konzentrieren. Fahrschüler in Kompaktkursen stehen dem Fahrlehrer täglich zur Verfügung und können von einem zum anderen Tag nahtlos aufgebaut werden, ohne durch die tage- oder wochenlangen Pausen zwischen den Fahrstunden den verloren gegangenen Faden immer wieder neu finden zu müssen.

Der Fahrlehrer muss den Schüler von Fahrstunde zu Fahrstunde somit nicht ständig „wieder kennenlernen“ und kann ihn je nach Talent und Belastbarkeit für so viele Fahrstunden einplanen, wie er benötigt, um das Bestmögliche erreichen zu können.

Doch sei zu beachten, dass in der Regel eine „durchschnittliche“ Fahrbegabung und ein „normales“ Führerscheinerwerbsalter gegeben sein müssen, um das Ausbildungsziel in zwei Wochen zu erreichen. Eine 2-Wochen-Garantie kann somit im Voraus niemals gegeben werden. Sollte sich herausstellen, dass zwei Ausbildungswochen nicht ausreichen, kann der Lehrgang beliebig verlängert werden. Gerade damit stellen Kompaktkurse auch für weniger begabte Schüler die optimale Art der Ausbildung dar.

Aber Vorsicht, diese Form von Kursen verlangt der Fahrschule einen hohen Grad an Aufwand ab, der leider nicht bei allen Fahrschulen selbstverständlich ist. Täglicher Theorie- und Fahrunterricht müssen obligatorisch sein, ohne dabei von einer Fahrschulfiliale zur nächsten gekarrt werden zu müssen. Bei Doppelklassenausbildung (zum Beispiel Kl. B und A in einem Lehrgang) muss generell eine dritte Woche eingeplant werden.

Merke: Ausbildungsangebote wie „In 8 Tagen zum Führerschein“ oder Ähnliches sind mit Vorsicht zu genießen! Eine pädagogisch sinnvolle und der Fahrschülerausbildungsordnung entsprechende Ausbildung kann in weniger als zwei Wochen nur im Ausnahmefall erreicht werden.


Fahrschule empfehlen lassen

Haben Sie Bekannte oder Freunde, die bei dieser Fahrschule unterrichtet wurden, lassen Sie sich von Unterrichtsstunden und Auftreten der Fahrlehrer berichten. Denn nur wer sich in der Fahrschule wohlfühlt, hat Spaß beim Lernen und Fahren. Eine Schnupperstunde im Theorieunterricht kann hilfreich sein. Lassen Sie sich aber nicht in die Irre führen, wenn sehr viele Fahrschüler dort angemeldet sind. Der Grund muss nicht eine hohe Qualität der Fahrschule sein, sondern es kann auch sein, dass manche denken, da gehn alle hin, dann geh ich eben auch hin.
Viele Fahrschüler bedeuten ein großes Engagement für die Fahrschule. D.h. mehrere Fahrlehrer sind notwendig, sonst leidet die Qualität und die Ausbildung dauert weit über 6 Monate.

Merke: Wie die Beratung und Information – so ist meist die Ausbildung!

Kosten für den Führerschein

In allen Fahrschulen kostet der Erwerb der Fahrerlaubnis Klasse B normalerweise kaum mehr als Versicherung und Steuer Ihres Pkws im ersten Praxisjahr. Jede Fahrschule muss kostendeckend arbeiten. Ist eine Fahrschule aber auffallend billig, sollten Sie skeptisch sein.

Merke: Die Fahrschule wird umso billiger, je weniger Schüler hingehen wollen!

Die Gesamtkosten zur Ausbildung sind grundsätzlich vom Fahrtalent jedes einzelnen Schülers abhängig. Eine definitive Kostenaussage kann deshalb im Voraus niemals gegeben werden. Ein im Voraus angegebener Endpreis durch die Fahrschule kann nur geschätzt sein und ist deshalb definitiv nicht erlaubt, da dies der im Fahrlehrergesetz vorgeschriebenen Preisklarheit und -wahrheit widerspricht.

Lassen Sie sich alle Preisposten nennen, die anfallen können. Sie sind Endverbraucher, das heißt, die Preise müssen inklusive Mehrwertsteuer angegeben werden. Ausbildungssparten, die vorwiegend beruflich genutzt werden (C-, D-, T- & L-Klassen, Ausnahme: C1-Klassen), sind von der Mehrwertsteuer befreit. Alle Preisangaben müssen öffentlich in den Geschäftsräumen der Fahrschule ausgehängt werden und sind für Fahrschule und Fahrschüler verbindlich.

Kosten für Besondere Ausbildungsfahrten

Achtung: Leider gibt es einzelne Fahrschulen, die gesetzlich vorgegebene „Besondere Ausbildungsfahrten“ (das sind die Fahrstunden auf Überlandstrecke und Autobahn beziehungsweise Fahrstunden bei Dunkelheit) für Fahrstunden im Prüfungsgebiet zur Vorbereitung für die Praxisprüfung missbrauchen. Damit wird der Fahrschüler als Kunde geködert,

indem ihm versprochen wird, dadurch mit weniger Fahrstunden auszukommen. Wer sich darauf einlässt, gefährdet sich und andere und läuft Gefahr den Führerschein wieder entzogen zu bekommen, sollte bei einer Fahrschulüberprüfung der Betrug nachträglich auffliegen.

Merke: Besondere Ausbildungsfahrten sind vorgeschrieben und dürfen erst durchgeführt werden, wenn der Fahrschüler die Leistungsstufe nach Curricularen Leitfaden (Lehrplan) durchlaufen hat. Der Ausbildungsstand muss jederzeit dokumentiert sein.

Die wichtigsten Preisposten im Überblick:

  • Grundbetrag: Kosten für Verwaltung, Theorieunterricht, Antragsbearbeitung usw.
  • Lehrmittel: Lehrbücher, Arbeitsmaterialien, Zugang zum Trainingsportal etc.
  • Fahrstunden: Praktische Unterrichtsstunden à 45 Minuten
  • Sonderfahrten: Besondere Ausbildungsfahrten à 45 Minuten, vom Gesetzgeber vorgeschrieben. Dies sind je nach Fahrerlaubnisklasse mehrere Überland-, Autobahn- und Nachtfahrten.
  • Vorstellung zur Prüfung: Das Honorar für die Bereitstellung von Fahrlehrer und Fahrzeug an die Fahrschule. Da während der Prüfung erhebliche Wartezeiten entstehen können, wird eine Fahrschule entsprechende Ausfallzeiten als Durchschnittsbetrag berechnen. Vorsicht, hier werden mit überhöhten Forderungen gerne zu niedrige Fahrstundenpreise ausgeglichen. Jedes Durchfallen bedeutet, diesen Betrag zur Wiederholungsprüfung erneut zahlen zu müssen! Bitte nicht mit der amtlichen Prüfgebühr verwechseln.
  • Unterweisung am Fahrzeug: Kommt normalerweise nur bei C-, C1-, D-, D1-, T- und E-Klassen infrage. Dieser Preisposten beinhaltet die Zeit, Schüler vor der ersten Fahrstunde in das komplizierte Cockpit und später in den Prüfungsteil „Abfahrtskontrolle“ oder „Trennen und Verbinden von Zügen“ einzuweisen. Dieser Aufwand von meist mehreren Übungsstunden à 45 Minuten muss von den Fahrstunden getrennt ausgewiesen und verrechnet werden. Führt eine Fahrschule diesen Posten nicht an, sollten Sie nachfragen, ob diese Unterrichtseinheiten in den kostenintensiveren Fahrstunden integriert sind, was ungesetzlich wäre und die Anzahl der Fahrstunden, und somit die Endkosten der Ausbildung, unnötig erhöhen würden.
  • Amtliche Prüfgebühr: Ist eine Gebühr für TÜV oder DEKRA zur Abnahme Ihrer Prüfung. Diese ist in einer Gebührenordnung festgelegt und darf von der Fahrschule nicht abweichend ausgezeichnet beziehungsweise berechnet werden.